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Wir und der Säbelzahntiger


ZUM AUTOR
Alfred Mühl ist
Dipl. Burnout-
prophylaxe und
Genusstrainer
info@stressfreileben.at

ARBEITSWELT. Stressreduziert arbeiten macht mehr Spaß und erhöht die Leistungsfähigkeit.
Von Alfred Mühl

Jeder kennt Stress. Einige von uns haben ihn jeden Tag, manche schmücken sich gerne damit, anderen wird er zu viel.

Auf die persönliche Stressbelastung angesprochen, führen die meisten Menschen Zeitdruck und ein hohes Arbeitspensum als Ursache an. Doch dies ist nur ein kleiner Teil der ganzen Wahrheit. Zudem wird seine positive Seite allzu oft übersehen. Richtig dosiert ist er nämlich weitaus besser und nützlicher als sein Ruf.

Stress ist ein uraltes Notfallprogramm, das uns in einer lebensbedrohlichen Situation helfen soll, schnellstmöglich und mit einer maximalen körperlichen Leistungsfähigkeit reagieren zu können. So hat er uns schon vor langer Zeit, als der hungrige Säbelzahntiger noch hinter jedem Gebüsch auf der Lauer liegen konnte, oft genug das Leben gerettet.

Heute ist es der Zeitdruck

Heutzutage wirkt dieses alte Programm genauso in uns wie vor mehr als tausend Jahren. Zum Glück geraten wir heute nur noch sehr selten in wirklich lebensbedrohende Situationen. Unser Organismus reagiert aber in jeder Situation, die wir nicht einschätzen können oder in der wir vermuten, dass von uns mehr erwartet oder gefordert wird, als wir uns selbst zutrauen, mit einer Stressreaktion.

In der Steinzeit bestand solch eine Anforderung darin, schneller laufen zu können als der Säbelzahntiger. In unserer modernen Welt sind es der Zeitdruck, die Anpassung an die vielen Veränderungen, eine Vielzahl an Ängsten und Sorgen und als ganz bedeutender, aber oft gänzlich unbeachteter Punkt die rasch zunehmende Informationsflut.

Da braucht es uns nicht zu wundern, dass auch die Zahl der Menschen, die angeben stressgeplagt zu sein, in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist.

Unsere tägliche Stressdosis

Es gilt also, unsere tägliche Stressdosis auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren. Dies gelingt z.B., indem wir unwichtige Stressoren entlarven und eliminieren. Dadurch sinkt die Stressdichte insgesamt, wodurch die verbleibenden Stresssituationen deutlich weniger belastend empfunden werden. Wir fühlen uns in einem gesunden Maß gefordert. Jetzt wirkt Stress förderlich, weil er uns dazu bringt, ein bisschen über unsere eigenen Grenzen zu gehen. Mit seiner Hilfe bewältigen wir Situationen, die wir uns selbst nicht mehr ganz zutrauen. Und wir erweitern dank ihm unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Nach einer Phase der Belastung und Anspannung brauchen wir unbedingt auch eine Phase der Entlastung und Ruhe. Fehlen uns diese wichtigen Regenerationsphasen, läuft unser Organismus nur noch im Stress-Notfallmodus – mit zahlreichen Folgen.

Stress wirkt auch förderlich, weil er uns dazu bringt, ein bisschen über unsere eigenen Grenzen zu gehen. Mit seiner Hilfe bewältigen wir Situationen.

Woran lässt sich erkennen, dass jemand unter einer chronischen Stressbelastung steht?

  • Körperliche Symptome wie z.B.: Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Herzrasen, Anstieg des Blutdrucks, Veränderungen der Haut.
  • Seelisch-geistige Symptome wie z.B.: Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit, Termine werden vergessen, Gegenstände werden häufiger verlegt, man ist eher gereizt, plötzliche Wutanfälle, die man von sich gar nicht kennt, oder häufiger auftretende depressive Verstimmungen.
  • Veränderungen des Verhaltens wie z.B.: Jemand beginnt plötzlich wieder zu rauchen, trinkt mehr Alkohol, um sich zu entspannen, und/oder verändert plötzlich sein Essverhalten: Die einen sind völlig appetitlos und verlieren Gewicht, die anderen versuchen ihren Stress durch Naschen zu kompensieren – nehmen also zu.

Was kann man tun?

Was uns stresst, ist subjektiv. Das heißt, jeden von uns stresst etwas anderes. Deshalb ist es erst einmal wichtig herauszufinden, was stresst mich.

Auch die wirkungsvollen Strategien für den Ausgleich sind sehr individuell. Wichtig ist hierbei, dass wir angepasst an die Art der Belastung und die Tagesverfassung auf eine Vielzahl an Möglichkeiten zum Ausgleich und zur Entspannung zurückgreifen können.

Ergebnis unserer Umfrage:

Beruf oder Berufung, welchen Stellenwert hat Arbeit in eurem Leben?

Beruf: 51.11 %
Berufung: 48.89 %
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