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4. Ausgabe ÖGSWissen '18 erschienen

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VORSÄTZE. Alles neu macht der Jänner. Von wegen. Hier einige (verspätete) Tipps,
um die Neujahrsvorsätze vielleicht doch noch umzusetzen.
Von Mia Eidlhuber

Es ist geradezu ein idealer Zeitpunkt, nachdem der erste
Monat im Neuen Jahr schon vorüber ist, um eine erste
Jahresbilanz zu ziehen und zu schauen, ob man seine Neujahrs-
Vorsätze auch tatsächlich in die Tat umgesetzt hat oder umsetzt.
Zum Jahreswechsel sind gute Vorsätze für das Neue Jahr eine
beliebte Sache. Und immer wieder rangieren ähnliche Vorhaben
unter den alljährlichen Vorsätzen für das nächste Lebensjahr.
Topseller in der Kategorie „Nächstes Jahr wird alles besser“ sind
ungebrochen:
1. Stress abbauen oder vermeiden
2. Mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen
3. Mehr Bewegung und Sport
4. Mehr Zeit für sich selbst (besonders bei Frauen zu hören!)
5. Gesünder ernähren
6. Geht Hand in Hand mit: Abnehmen!
7. Sparsamer leben
8. Weniger fernsehen, mehr lesen!
9. Weniger Alkohol trinken
10. Und bei vielen immer noch: Das Rauchen aufgeben!
Grundsätzlich ist es eine gute Ideen zwischen den Jahren
innezuhalten und Bilanz zu ziehen und neue Vorhaben zu
entwickeln, davon sind auch Psychologen überzeugt. Aber wer
zum Jahreswechsel allein im stillen Kämmerlein ehrgeizige Pläne
geschmiedet hat, bei dem war das Scheitern gewissermaßen
schon vorprogrammiert. Aber weil der Februar immer noch
eine gute Zeit ist, um einige vielleicht nicht umgesetzte gute
Vorsätze doch noch umzusetzen, hier ein paar Tipps, wie das
vielleicht doch noch gelingt.

Zwischenziele sind eine gute Möglichkeit
Wichtig ist es, bei der Zielsetzung seiner Vorhaben realistisch
zu bleiben und sich Ziele zu suchen, die man selbst auch
beeinflussen kann. Nur ein Beispiel: Einen Chef, der einen
nie lobt, wird man nicht plötzlich in jemanden verwandeln
können, der einem die Anerkennung gibt, die einem fehlt.
Vorsätze sollten möglichst konkret formuliert werden. Wer
mehr verdienen möchte, sollte sich im Klaren sein, wie viel.
Und: Besonders in Jobangelegenheiten ist es ratsam, sich genau
zu überlegen, wie sich gute Vorsätze auf das eigene Leben
auswirken werden und was wir dafür in Kauf zu nehmen bereit
sind. Der Effekt, der damit erzielt wird: Wir kreisen unsere Ziele
sozusagen ein und fokussieren.
Auch sogenannte Zwischenziele sind eine gute Möglichkeit,
um dem großen Ziel näherzukommen. Das heißt zum Beispiel
bis zum 15. März einen Termin mit dem Chef zu vereinbaren,
bis Ende März zwei Kilo weniger auf der Waage zu haben.
Auch ein Kalenderprogramm am Computer oder Mobiltelefon
kann helfen, dass man immer wieder an diese Zwischenetappen
erinnert und zur Zwischenbilanz gezwungen wird. Ein weiterer
wichtiger Tipp: Soziale Kontrolle sorgt definitiv für mehr
Disziplin beim Erreichen seiner Vorsätze. Kommunizieren Sie
Ihre Vorhaben bzw. gehen Sie gemeinsame Ziele mit Freunden
gemeinsam an. Ein alkoholfreier Monat, gemeinsames Sportprogramm
oder eine Fastendiät. Gemeinsam ist vieles einfacher,
und nicht nur weil man dem anderen etwas beweisen
möchte, sondern, weil man vor sich selbst bestehen möchte.
Und zuletzt: Oft genug lassen sich Menschen von Rückschlägen
entmutigen. Eine Zigarette geraucht, wegen einer Krankheit 

ein Projekt abgegeben, die Themen beim Mitarbeitergespräch
nicht durchgebracht. Ein Tipp zum Ende: Rückschläge sollten
von vornherein einkalkuliert werden. Mit vielem ist es so wie
mit den guten Vorsätzen, die man zu Silvester macht. Oft sind
sie Mitte Jänner schon vergessen. Um aber bei seinen Zielen
anzukommen, ist definitiv ein langer Atem gefragt. Vielleicht
heißt es, ein paar Umwege zu gehen. Aber: Dranbleiben! Und
schließlich braucht es 2015 auch wieder ein paar gute Vorsätze,
die noch nicht umgesetzt wurden.

Ein wichtiger Tipp: Soziale Kontrolle sorgt definitiv für
mehr Disziplin beim Erreichen seiner Vorsätze.
Kommunizieren Sie Ihre Vorhaben!

Zur Autorin


Mag. Mia
Eidlhuber ist
Journalistin und
betreut die Zeitschrift
ÖGSWissen
mia.eidlhuber@
gmail.com

 

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