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Österreichische Gesellschaft der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

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Klaus Hübner, Präsident der ÖGSW

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Unverzichtbare Partner

Klaus Hübner

Zum Autor
Klaus Hübner
ist Präsident
der ÖGSW
klaus.huebner@huebner.at

ZUSAMMENARBEIT. 95 Prozent der österreichischen Unternehmen arbeiten mit einem Steuerberater zusammen. Mit großem Erfolg, wie das Linzer Spectra Institut bestätigt. Von Klaus Hübner

Im Jahr 2017 feiert die KWT ihr 70-jähriges Jubiläum: Am 10. Dezember 1947 wurde das Wirtschaftstreuhänder- Kammergesetz verabschiedet. Der Weg war nicht einfach, nicht nur weil die Politik sich zu jener Zeit mit vielen großen Themen des Wiederaufbaus beschäftigen musste. Der Gesetzesentwurf wurde lange mit anderen Kammern, vor allem mit der Wirtschaftskammer, der Rechtsanwalts- und Notariatskammer sowie den zuständigen Fachministerien diskutiert. Wie groß die zu überwindenden Schwierigkeiten waren, ist daraus abzulesen, dass erst der 17. Gesetzesentwurf die Zustimmung aller Beteiligten finden konnte. Trotz langer Verhandlungen, die Bedeutung unseres Berufsstandes war unbestritten und es bestand Konsens, dass wir Wirtschaftstreuhänder im Wirtschaftsleben unentbehrlich sind. Es herrschte Einigkeit darüber, dass die österreichischen Unternehmen hochqualifizierte Vertrauenspartner brauchen, um die heimische Wirtschaft nach dem Krieg wieder ankurbeln zu können. Man war sich auch einig, dass sich der Tätigkeitsbereich der Wirtschaftstreuhänder über den durch die Gewerbeordnung gegebenen Rahmen hinausentwickelt hatte. Bis dahin war ja unser Berufsstand den Bestimmungen der Gewerbeordnung unterworfen. Erst mit der Verabschiedung des Wirtschaftstreuhänder-Kammergesetzes am 10. Dezember 1947 ist den Wirtschaftstreuhändern ein eigener – freier – Berufsstand zuerkannt worden. 

Unverzichtbare Partner der Wirtschaft

Unsere Branche hat sich in den vergangenen Jahren prosperierend entwickelt: Im Gründungsjahr zählten wir in unserer Kammer 1.755 Mitglieder. Heute sind wir fast 7.500 mit rund 3.500 Berufsanwärtern. Der Anteil der Frauen steigt stetig, derzeit liegt das Verhältnis männlich/weiblich bei 42% zu 58%, bei den Berufsanwärtern beträgt der Frauenanteil sogar 58%. Wir sind längst zu einem unverzichtbaren Partner der heimischen Wirtschaft geworden: 95% der österreichischen Unternehmen arbeiten mit einem Steuerberater zusammen. Mit großem Erfolg, wie die vom Linzer Spectra Institut jährlich durchgeführte Umfrage unter 500 österreichischen Betrieben bestätigt: 82% der befragten Unternehmen sind mit den Leistungen ihres Steuerberaters sehr zufrieden bzw. zufrieden. 

WT-Akademie wird 25

Auch unsere Akademie hat heuer ein Jubiläum zu feiern: Die WT-Akademie organisiert seit nunmehr 25 Jahren die gesamte Aus- und Weiterbildung für unseren Berufsstand. Mit rund 3.300 Kurstagen und mehr als 72.000 Teilnehmern jährlich ist sie eines der bedeutendsten Institute der beruflichen Aus- und Fortbildung in Österreich. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: An der WT-Akademie tragen ausschließlich Top-Experten aus dem Berufsstand, aus dem Finanzministerium und von Universitäten vor. Damit sichern wir uns das hohe Wissensniveau unseres gesamten Berufsstandes. 

Die WT-Akademie organisiert seit 25 Jahren die Aus- und Weiterbildung für unseren Berufsstand. Mit rund 3.300 Kurstagen und mehr als 72.000 Teilnehmern jährlich ist sie eines der bedeutendsten Ausbildungsinstitute in Österreich.

Starke Stimme notwendig

Unsere Anstrengungen hinsichtlich der Novellierung unseres Berufsrechts, die nach wie vor aktuellen Diskussionen rund um Bürokratieabbau und Vereinfachung des Steuerrechts sowie die härtere Gangart des Fiskus machen deutlich, dass es auch heute noch – vielleicht mehr denn je – eine starke Stimme für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer braucht. So berichten uns in letzter Zeit immer mehr Kollegen auch über eine schärfere Vorgangsweise bei Betriebsprüfungen. In unserem Wahrnehmungsbericht, den wir im Herbst vorigen Jahres publiziert haben, haben wir bereits festgestellt, dass sich die Außenprüfungspraxis in den vergangenen 24 Monaten verschärft hat. Es ist spürbar, dass die Prüfer einem Druck ausgesetzt sind, Abgaben vorzuschreiben bzw. Mehrergebnisse zu erzielen. Kollegen haben uns auch über eine gewisse Tendenz zur Kriminalisierung der geprüften Unternehmen informiert. Wir sind nur dann in Gesprächen mit der Finanz glaubwürdig, wenn wir konkrete Fälle und Beispiele nennen können, weshalb wir auf Ihr Feedback angewiesen sind. Wir werden eindeutig Position beziehen und unsere Standpunkte vertreten – dies gilt natürlich auch für alle anderen Herausforderungen, denen sich der Berufsstand und die KWT in Zukunft stellen werden.  

Nehmen Sie an unserer aktuellen Umfrage teil:

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!
Hier der aktuelle Zwischenstand unserer Umfrage:

Hat ein autoritärer Führungsstil ausgedient?

Führen Sie Ihre Mitarbeiter autoritär?

Nein: 51.52 %
Ja: 48.48 %

Zum Ergebnis unserer Umfrage: Sind Teilzeitmodelle der Schlüssel zum Erfolg, um Mitarbeiter zu finden und zu binden?

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