ÖGSW
Österreichische Gesellschaft der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

Wir verbinden Menschen und Wissen.
Kanzleimarketing
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Wissen teilen, Menschen vernetzen, Interessen durchsetzen – dafür stehen und arbeiten wir aus Überzeugung.

Klaus Hübner, Präsident der ÖGSW

ÖGSWissen

Wer kann mit wem – und warum?


Zum Autor
Stefan Lami ist
Steuerberater und
Unternehmensberater
stefan@
stefanlami.com

Belastungstest. Erfolgreiche Teamarbeit hat viel damit zu tun, wie die beteiligten Menschen
das Miteinander gestalten und wie sympathisch sie einander sind. Jeder kann zum Spirit des Teams
seinen Teil beitragen. Von Stefan Lami

Wir gehen gerne von der Annahme aus, dass Sympathie eine Eigenschaft wäre, die jemand hat oder nicht. Diese Grundhaltung ist ebenso passiv wie falsch. Wir alle können Sympathiewerte fördern, sie sogar herbeiführen. Damit wird Sympathie zu einem höchst aktiven Geschehen. Diese Tatsache mag vielen als unbequem oder gar moralisch bedenklich erscheinen. Meine Überzeugung ist jedoch, dass die Sichtweise, Sympathie schaffen zu können, etwas Befreiendes und Förderliches hat: „Jeder kann seines Glückes Schmied sein!“

Die besten Voraussetzungen für Teamgeist

Kanzleiinhaber versuchen ideale Arbeitsteams zusammenzustellen. Gesucht werden hochqualifizierte Fachkräfte, um das geplante Team mit einem breiten Fächer an Kompetenzen auszustatten. Es gilt aber: Nicht die Summe der Qualifikationen bringt den Erfolg, sondern das gegenseitige Verständnis von wichtigen Teamspielern. Wir bevorzugen die Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten. Die Psychologie hat fünf „Beschleuniger“ identifiziert, die das Entstehen von Sympathie beschleunigen:

  1. Offenheit:

Sie bedeutet, dem Kollegen Einblick in die eigene Weltsicht und Befindlichkeit zu erlauben. Genau damit schaffen wir in zwischenmenschlichen Beziehungen jene Atmosphäre, in der Vertrauen entstehen kann. Beruflich wie privat! Diese emotionale Komponente, die mitverantwortlich ist für das Entstehen von qualitativ hohem Teamspirit, kommt in der Kanzlei oft zu kurz.

  1. Räumliche Nähe:

Sie bedeutet immer auch Informationsnähe. Selbst alle modernen Techniken, wie E-Mail, Videokonferenzen oder der schnelle Griff zum Mobiltelefon, können die räumliche Nähe nicht ersetzen. Wer in einem gemeinsamen Büro arbeitet, kann spontan kommunizieren. Genau diese direkte Kommunikation ist es, die langfristig tragfähige Beziehungen begünstigt.

  1. Präsenz:

Präsent zu sein bedeutet achtsam zu sein. Nicht nur den Anderen gegenüber, sondern auch sich selbst. Wer es versteht, eine Balance zwischen dem „Wir“ und dem „Ich“ herzustellen, nimmt wahr, wie es dem Kollegen oder dem Klienten geht, und kann sich als Person einbringen. Achtsamkeit heißt, aktiv auf andere zugehen. Das können Klientenwünsche genauso sein wie die Probleme, die eine Kollegin mit einer kniffeligen Aufgabe hat.

  1. Gemeinsamkeiten:

Menschen, die Interessen teilen, verstehen sich besser. Allerdings begegnen wir im Alltag vielen Menschen, mit denen uns, scheinbar, wenig verbindet. Wenn wir bereit sind, unseren Fokus mehr auf die Ähnlichkeiten zu richten als auf das Trennende, dann wird es leichter, mit diesen Menschen eine Verbindung zu schaffen. Das Erkennen von Ähnlichkeiten wirkt sich bei der gemeinsamen Aufgabenbewältigung im Team weitaus unterstützender aus als die ständige Fehler- oder Defizitsuche.

  1. Umstände, Umfeld:

Ist Ihre Arbeit für Sie eine Herausforderung oder längst Routine? Wie empfinden das Kollegen? Wer Belastungen gemeinsam gemeistert hat, hat die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche und stimmige Zusammenarbeit. Die Erfahrung gemeinsam durchgestandener Schwierigkeiten hält lange vor und trägt dazu bei, dass Teams zukünftige Herausforderungen gut meistern können. Ein besonderes Qualitätsmerkmal dabei ist der Umgang mit Konflikten. Im Fokus steht: „Es geht um die Sache und nicht um persönliche Eitelkeiten.“ Von Aristoteles stammt der Satz: „Glück ist die Folge einer Tätigkeit“. Es ist wenig überraschend, dass unser aktives Zutun messbare Erfolge von Leistungen bewirkt. Die Energie, die Freude und Begeisterung, die erfolgreiche Teams verbindet, kommt nicht von ungefähr. Jedes Teammitglied ist dafür verantwortlich und kann damit am Teamspirit mitwirken. Gute Gefühle wirken dem Alltagsstress entgegen und regen sogar unser Immunsystem an. Sie fördern die Leistungen unseres Gehirns. Glückliche Menschen sind nicht nur kreativer, sondern lösen Probleme schneller und besser. Gemeinsame Erlebnisse unterstützen das produktive Miteinander. Die Palette reicht dabei von regelmäßigen Teammeetings über das gelegentliche Glas Wein nach Feierabend bis hin zum Erleben eines gemeinsamen Ausflugs oder einer größeren Teamaktivität.  

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Zum Ergebnis unserer Umfrage: Sind Teilzeitmodelle der Schlüssel zum Erfolg, um Mitarbeiter zu finden und zu binden?

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