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4. Ausgabe ÖGSWissen '18 erschienen

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Mag. Klaus Gaedke

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Mag. Klaus Gaedke
klaus.gaedke@gaedke.at

BERUFSANWÄRTER. Teamfähigkeit, Motivation, Empathie und Engagement. Auf welche „Zusatzqualifikationen“ kommt es an?
Von Klaus Gaedke

Der Beruf des Steuerberaters ist ein Beruf mit Zukunft, denn Vertreter in steuerlichen Belangen werden stets gebraucht. Der Markt für Steuerberater wächst und die Nachfrage an motivierten Berufsanwärtern steigt. Stehen am Anfang der Berufsanwärterlaufzeit hauptsächlich fachliche Themen im Vordergrund der Ausbildung, so werden von Arbeitgebern und Kanzleiinhabern bei fortwährender Dauer ebenso die Entwicklung der Persönlichkeit und von Soft Skills erwartet. Neben einer punktgenauen rechtlichen Auskunft, die von den Steuerexperten vorausgesetzt wird, sollte die Fähigkeit mit den Klienten auf persönlicher Ebene in Kontakt zu treten, ein weiteres Ziel von Berufsanwärtern sein.

Zwischen den Zeilen lesen

Abhängig vom Steuerberatungsunternehmen gelangen Berufsanwärter oftmals schon sehr früh in der Laufbahn ihrer Karriere in Kontakt mit Klienten. Gerade hier kommt der eigenen Persönlichkeit ein besonderer Stellenwert zu.

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Die Unterfertigung der Steuererklärung eines äußerst schwierigen Klienten steht an. Der Berufsanwärter A kennt diesen Kunden und weiß, dass in der Vergangenheit die direkten Gespräche nicht immer einfach waren und der Klient sehr aufbrausend reagiert. Wie also schafft man einen guten Einstieg, der das bevorstehende Gespräch entspannt? Der Berufsanwärter A erinnert sich an ein Telefonat, welches er mit dem besagten Klienten vor einigen Wochen geführt hat. In diesem Gespräch hat ihm der Klient erzählt, dass er demnächst eine Kreuzfahrt macht. Vor dem Kundengespräch ruft sich Berufsanwärter A dieses Telefonat nochmals in Erinnerung und beginnt das Gespräch mit dem Klienten mit „Guten Tag Herr K, wie geht es Ihnen und wie war Ihre Kreuzfahrt?“. Der Klient bedankt sich der Nachfrage und gibt ein paar persönliche Details seiner Reise bekannt. Damit wird eine entspannte Gesprächsatmosphäre für die anschließende Unterfertigung der Steuererklärung geschaffen.

Ein kommunikatives Handeln und einige Background- Informationen sind daher weitere Erfolgsvoraussetzungen für ein angenehmes Klientengespräch. Ein Erfolgsfaktor von künftigen Steuerberatern ist es einerseits Kontakte aufzubauen, aber andererseits diese ebenso zu pflegen. Neben dem Transport des fachlichen Wissens sollten Berufsanwärter unbedingt auch zwischen den Zeilen lesen, um die gewonnene Kundenbindung zu stärken.

Von den Besten lernen

Sind diese Hürden einmal überwunden, stehen Berufsanwärtern viele Türen offen. Eine gezielte Gesprächsplanung legt oftmals den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Entwicklung als Steuerberater. Viele Steuerberatungsunternehmen investieren in ihre Mitarbeiter und bieten intern die Möglichkeit sich weiterzubilden. Berufsanwärter sollten dieses umfassende Aus- und Weiterbildungsprogramm in Anspruch nehmen. Vor allem das Lernen am Arbeitsplatz spielt in den ersten Jahren als Berufsanwärter eine wesentliche Rolle. Berufsanwärter sind auch gut beraten, wenn sie die dreijährige Berufsanwärterzeit nutzen, um sich möglichst viele soziale Kompetenzen von ihren Vorgesetzen abschauen.

Mein Tipp

Versuchen Sie als Berufsanwärter bei jeder Gelegenheit, sich Zusatzqualifikationen anzueignen. Neben einer fundierten fachlichen Ausbildung sind Fähigkeiten wie Empathie maßgeblich für die Karriere als Steuerberater. Nutzen Sie daher sämtliche Möglichkeiten der internen und externen Fortbildung.

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